Zeitschrift EE

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2004-03: Solaranlagen im Geschoßwohnbau

AEE Projektinformationen / Service

Thermischen Solaranlagen entwickeln sich zunehmend zum Exportschlager österreichischer Unternehmen. Im Jahr 2003 wurden 233.000 m² oder rund 60% der Inlandsproduktion exportiert. Wesentlicher Exportmarkt waren bisher die Länder der Europäischen Union. Ein weiterer vielversprechender Markt ist der Iran.

Solarenergie für Badehäuser im Iran

Die IFCO (Iranien Federation for Conservation of Oil) eine staatliche Organisation plant ein Förderprogramm für die Nutzung thermischer Solarenergie und sucht nach Einsparpotenzialen beim Rohölverbrauch samt Reduzierung logistischer Kosten. Im Rahmen eines Projektes ist geplant, in den nächsten fünf Jahren 1000 Badhäuser in den wirtschaftlich schwachen Randgebieten der Ballungszentren mit Solaranlagen auszustatten. Zusätzlich sollen 20.000 Thermosiphonanlagen die Infrastruktur der Privathaushalte verbessern.
Durch Mitarbeiter der AEE INTEC und der Firma GreenONEtec wurde im März 2004 für ein Badhaus eine 80 m² große Solaranlage errichtet. Das Badhaus bildet eine zentrale Stelle in der örtlichen Gemeinschaft. Für die Versorgung von 120 Personen werden pro Tag ca. 10.000 Liter Warmwasser auf einem Temperaturniveau von 45°C benötigt. Die Solaranlage deckt 60-70% des Warmwasserbedarfs und trägt somit zu einer beachtlichen Einsparung an Rohöl bei.
Mit einem lokalen Partner im Iran ist bereits eine Produktionslinie für Solarkollektoren nach österreichischen Qualitätskriterien geplant. Gleichzeitig soll durch Schulungen, Ausbildungsprogramme für Installateure und dem Bau von weiteren Demonstrationsanlagen das Know-how für die Errichtung thermischer Solaranlagen im Iran verbreitet werden.

Weitere Informationen erhalten Sie von Werner Weiß und von Rudolf Moschik von der AEEINTEC in Gleisdorf, This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

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