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Photovoltaik

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Editorial

Die Photovoltaikindustrie wächst weltweit mit über 20% pro Jahr. Dennoch ist die Bedeutung der Photovoltaik in Österreich, verglichen mit der thermischen Energienutzung, gering. Ende 2000 war eine netzgekoppelte Leistung von 3,2 MWp installiert. Das entspricht einer Modulfläche von 30.000 m² gegenüber 2,2 Mio. m² solarthermischer Kollektoren.
Unterstützung erhielt der Markt durch Förderprogramme, die durch das ElWOG angeregt wurden. Darin ist das Ziel formuliert, bis zum Jahr 2007 4% des Strombedarfs mit neuen erneuerbaren Energien bereitszustellen. Wie unterschiedlich die Förderstrategien der Bundesländer sind, wird an Oberösterreich und Kärnten detulich. Oberösterreich unterstützte die Installation von PV-Anlagen durch eine Tarifvorauszahlung von öS 50.000,- (€ 3.634) pro kWp plus einem zeitgestaffelten Einspeisetarif zwischen 2,56 öS (0,19 €) und 1,26 öS (0,09 €) pro erzeugter kWh für 15 Jahre. Kärnten setzte auf eine medienwirksam angekündigte Einspeisevergütung von 10 öS/kWh (0,73 €/kWh), die allerdings bis November 2001 zeitlich begrenzt ist.
Es bleibt zu hoffen, dass das im ElWOG festgeschriebene Ziel in Angriff genommen wird und nicht für kurzfristiges politisches Kleingeld herhalten muss oder dem alles überschattenden Nulldefizit zm Opfer fällt.

Mit sonnigen Grüßen, Werner Weiß