Erneuerbare Energien in Österreich
Editorial
Fünf Jahre nach dem Beschluss des Rahmenübereinkommens
der Vereinten Nationen über Klimaänderungen hat sich die Europäische
Union 1997 in Kyoto zu einer Reduktion der Treibhausgase um 8% verpflichtet.
Um das Gesamtziel erreichen zu können, wurde die "Last" auf die
Mitgliedstaaten aufgeteilt. Das Reduktionsziel Österreichs wurde dabei
mit 13% festgelegt.
Um dieses Ziel erreichen zu können, ist zusätzlich zu anderen Maßnahmen
eine verstärkte Nutzung erneuerbarer Energieträger unumgänglich.
Neben dem Beitrag zur Erreichung des geforderten Reduktionsziels, bergen Technologien
zur Nutzung erneuerbarer Energieträger auch Chancen zur Stärkung der
Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen. Je früher
der Kurs in Richtung zukunftsträchtige energieeffiziente Technologien und
erneuerbare Energien eingeschlagen wird, desto größer werden die
künftigen Chancen der Anbieter auf einem rasant expandierenden Markt sein.
Da sich die Konferenz von Rio im Jahr 2002 zum zehnten Mal jährt, haben
wir dies zum Anlass genommen, den Stand der Nutzung von erneuerbaren Energien
in Österreich und ihre Relevanz für die gesetzten Klimaziele, aber
auch ihr wirtschaftliches und arbeitsmarktpolitisches Potenzial, darzustellen.
Sonnigst
Werner Weiß