Passivhäuser
Gebaute Beispiele
Ein 13.000 m² großer Neubau in Freiburg ersetzt die bisher gemieteten
Gebäude für die 300 Mitarbeiter-Innen des Fraunhofer-Instituts für
Solare Energiesysteme ISE.
Der Neubau des Fraunhofer ISE für ein sonniges Jahrtausend
Unter dem Motto "vorbildliches Bauen mit der Sonne" nahmen sich das Planungsteam mit dem dänischem Architekturbüro Dissing + Weitling, dem Stuttgarter Ingenieurbüro Rentschler & Riedesser und den Fachingenieuren der Gruppe Solares Bauen des Fraunhofer ISE vor, hohe Arbeitsplatzqualität und Funktionalität mit geringem Energieverbrauch und hoher gestalterischer Qualität zu verbinden. Am 23. November fand die Einweihung statt.
Integrale Planung von Anfang an
Der nach gründlicher Evaluierung ausgewählte und weiterentwickelte Entwurf nimmt die für derartige Nutzungen bewährte Flügelstruktur auf und reagiert damit auf die ausgeprägte Nord-/Süderstreckung des Grundstücks (Abbildung 1). Die drei Gebäudeflügel sind jeweils Ost/westorientiert, die Abstände mit Rücksicht auf den Lichteinfall groß. Auf der Sonnenseite liegen die nicht klimatisierten Büros, auf der Schattenseite die notwendigerweise klimatisierten Labors.
| Kriterium |
Kompakt
|
Campus
|
Flügel
|
| Raumklima |
-
|
0
|
+
|
| Tageslicht |
-
|
0
|
+
|
| Energie |
+
|
-
|
0
|
Abbildung 1: Die drei konkurrierenden Entwurfsideen und das Ergebnis ihrer Evaluierung
Eine zentrale Erschließungsachse, die sogenannte "Magistrale", verläuft über 120 m in Nord/Südrichtung und schützt Innenhöfe wie Fassaden der Flügel vor der nachmittäglichen Sommersonne. Ein städtebaulich markanter Kopfbau an der Südspitze der Magistrale bündelt die Verwaltung und zentrale Dienste. An der westlichen Seite schließen parallel zu der Magistrale Technikum, Reinraum und Werkstätten an.
Abbildung 2: Das Erdgeschoß im Grundriß (Quelle: Dissing+Weitling)
Abbildung 3: b c Eine zentrale Erschließungsachse, die sogenannte "Magistrale", verläuft über 120 m in Nord/Südrichtung und schützt Innenhöfe wie Fassaden der Flügel vor der nachmittäglichen Sommersonne
Die Baukonstruktion besteht aus einem Stahlbeton-Skelett mit Decken und Stützen. In dem funktionalen und gestalterischen Konzept der Fassaden zeigt sich die planerische Reaktion auf Nutzung, Orientierung und klare Kostenziele:
Lüftungskonzepte für hohe Funktionalität und gutes Raumklima
Da 2/3 der Hauptnutzfläche von Labors und Produktionsstätten mit
zum Teil sehr hohen Anforderungen an die Konstanz des Raumklimas eingenommen
wird (u.a. ein Reinraum für Herstellung von hocheffizienten Solarzellen),
liegt mit Blick auf den Energiehaushalt ein Schwerpunkt auf einem energiesparenden
Lüftungs- und Klimatisierungskonzept, das durch Anpassung der Volumenströme
an den momentanen Bedarf unnötige Lüftung vermeidet (z. B. geregelte
Laborabzüge), und Wärme aus der Abluft zurückgewinnt [1].
Das Kreislaufverbundsystem mindert zwar den Wirkungsgrad des Wärmetauschs
(2-facher Wärmetausch), erhöht aber die Sicherheit im Fall von internen
Leckagen am Wärmetauscher.
Die Labors werden versorgungstechnisch durch ein vertikales Schachtprinzip
erschlossen. Lüftungs und Klimatechnik befinden sich entsprechend im Untergeschoß
(Zuluft) bzw. in Dachzentralen (Abluft). Erstmalig wurde ein System zur sorptiven
Entfeuchtung der großen Zuluftmengen für einen Reinraum realisiert.
Das Konzept basiert auf den Arbeiten des Fraunhofer ISE zur solaren Klimatisierung
durch Sorption. Die Sorptionstechnik verschiebt Kälte- zu Wärmelasten
und erlaubt damit bei hohen Entfeuchtungsleistungen eine primärenergetisch
günstigere Betriebsweise und geringere elektrische Lastspitzen.
Passive Kühlung für die Büros
Charakteristisch für die Büroarbeitsplätze ist die hohe Dichte
von Personen und EDV-Geräten. Nicht aktiv kühlen oder klimatisieren
zu wollen heißt, im Rahmen einer integralen Planung alle Möglichkeiten
der passiven Kühlung ausschöpfen:
Wesentliches Planungswerkzeug war die dynamische Simulation. Damit eine ganzheitlich
überzeugende Lösungen entstand, unterstützte die Tageslichtsimulation
die Raumklimasimulation; beide können mit am Fraunhofer ISE entwickelten
Werkzeugen dynamisch gekoppelt werden [2].
Im Tagesbetrieb versorgt eine Abluftanlage die Büros mit einem Grundlüftung
(1-facher Luftwechsel). Die Außenluft strömt über Spalte in
den Rahmenprofilen der Oberlichter in die Büros und via Unterdruck durch
Lüftungsflügel oberhalb der Türen in den Flur. Von dort wird
die Abluft zentral entnommen und die enthaltene Wärme der Wärmerückgewinnung
der Labore zugeführt. Ziel ist die Verbesserung der Luftqualität in
den dicht belegten Büros. Das realisierte Anlagenkonzept minimiert den
dafür erforderlichen Aufwand mit Kompromissen sowohl beim Schallschutz
zwischen Büros und Fluren als auch bei der Sicherheit eines definierten
Luftwechsels gegenüber Winddruckänderungen am Bauwerk. Im nächtlichen
Betrieb mit 4-fachem Luftwechsel sorgt die Abluftanlage in Verbindung mit den
frei liegenden Stahlbetondecken für die Entwärmung des Gebäudes
im Sommer. Dazu werden die Oberlichter manuell geöffnet. Erst der Verzicht
auf motorisch bediente Fenster machte die Investitionskosten für die Nachtlüftung
vertretbar. Überzeugt die Wirkung in der Praxis, werden die Nutzer das
System auch entsprechend bedienen. Von Messungen und Nutzerbefragungen werden
wertvolle Ergebnisse erwartet [4].
Im Rahmen der Produktentwicklung mit der Industrie besitzen einige Büros
einen neu entwickelten Gipsputz an Decke und Seitenwänden. Die Wärmekapazität
wird durch Beimischung von mikroverkapseltem Phasenwechselmaterial deutlich
erhöht [3]. Damit kann die Wirkung bzw. der Einsatzbereich
der passiven Kühlung zukünftig erweitert werden.
Ein Luft-/Erdregister zur Kühlung und Vorwärmung der Zuluft ist zusätzliches
Element der Lüftung des Kopfgebäudes. Seminarraum, Küche und
Kantine sind Räume mit erhöhtem Wärmeanfall und Lüftungsbedarf.
Das zentrale Atrium ist funktional als Zuluftraum für die umliegenden Büros
einbezogen. Als Verkehrsfläche erlaubt das Atrium eine hohe Temperaturtoleranz
bis hinunter zu winterlichen 15°C. Das Erdregister für einen Durchsatz
von 9.000 m³/h liegt kostengünstig im Arbeitsraum der Ausschachtung
für das 2. UG der 120 m langen Magistrale. Es besteht aus 7 PE-Rohren mit
250 mm Durchmesser [5].
Die Magistrale erhält als thermischer Pufferraum keinerlei Heizung oder
aktive Lüftung. Wiederum wurde die größere Komforttoleranz einer
Verkehrsfläche in enger Abstimmung mit dem Bauherrn zur Senkung der Investitionskosten
genutzt. Voraussetzung ist die hohe thermische Qualität der Fassadenkonstruktion
(UV=0,9 W/m²K, minimaler Rahmenanteil). Der sommerliche Sonnenschutz für
die vollverglasten Flächen entfällt zugunsten einer freien Auftriebslüftung
mit großen Lüftungsklappen. Kostenneutrales Mittel zur Senkung der
sommerlichen Wärmelast ist der seitenverkehrte Einbau der Wärmeschutzverglasungen;
ihr Energiedurchlass nimmt so um 15% ab.
Gutes Licht für hohe Arbeitsplatzqualität
Angenehmes Tageslicht für die (Abbildungschirm-) Arbeitsplätze war
bereits wesentliches Kriterium für die Auswahl des Entwurfs: Die Flügelstruktur
bewirkt günstige Raumtiefen, die gewählte Ausrichtung minimiert die
wegen ganzjährig tiefem Sonnenstand ungünstigen Ost- und Westfassaden
(Blendgefahr bzw. mangelhafter Ausblick wegen ständig geschlossenem Blendschutz).
Aus der Kombination von Labors und Büros auf einem Geschoß folgen
Raumhöhen von 3,3 m. Verbunden mit Raumtiefen von 5 m ist das Raumpotential
für gute Tageslichtnutzung hoch.
Im Dialog von Architekt und Fachingenieuren entstand ein Fassadentyp mit vier
Segmenten: Brüstung, Fenster, Paneel, Oberlicht. Das Oberlicht ist deckenbündig,
um Licht möglichst hoch einfallen zu lassen. Angesichts der großen
Raumhöhe reduziert das Paneel die sommerliche Wärmelast gegenüber
einer Ganzglaslösung wesentlich bei zugleich immer noch hohem Tageslichtangebot.
Sonnenschutz gewährleistet eine durchgehende Außenjalousie mit zweigeteilter
Bedienung: Ist die Jalousie ganz heruntergefahren, schließen die Lamellen
vor dem Fenster, während sie im Bereich des Oberlichts in waagerechter
Stellung verbleiben. Als nachteilig erweist sich nach der Fertigstellung die
große Fassadentiefe, vor allem durch gestalterische Integration der Sonnenschutzanlagen:
Der Lichteinfall wird durch den reduzierten Einfallswinkelbereich mehr als ursprünglich
vorgesehen reduziert.
Die Ergebnisse der Lichtsimulationen zeigten, dass die tageslichtangepasste
Dimmung der Beleuchtung angesichts des hohen Tageslichtangebotes keine hohen
Einsparungen erschließen kann. Das abgestimmte, nutzungsflexible Kunstlichtkonzept
lautet: Grundbeleuchtung durch je eine indirekt strahlende Stehleuchte pro Büro,
deren Stromkreis bei ausreichender Außenhelligkeit zentral abgeschaltet
wird; Arbeitsplatzbeleuchtung durch eine individuelle Tischleuchte. In Summe
beträgt die installierte elektrische Leitung 8 W/m². Für die
Bereiche mit ungünstigeren Tageslichtverhältnissen enthält die
Tischleuchte ein Modul zur präsenzgesteuerten Abschaltung und tageslichtgeregelten
Dimmung. Kosten für eine Lichtsteuerung treten damit nur dort auf, wo sie
amortisierbar sind. Nach Optimierung der Lichtplanung ist der jährliche
Stromverbrauch des (nicht optimierten) Telephons pro Arbeitsplatz heute in annähernd
der gleichen Größenordnung wie der der Beleuchtung!
In Teilen des Gebäudes werden 2002 weltweit erstmalig die in der Transparenz
schaltbaren Fenster auf der Basis gaschromer Scheiben eingesetzt, ein Resultat
der Forschungskooperation des Fraunhofer ISE mit der Glasindustrie
[6].
Eine zukunftsfähige Energieversorgung
Wegen des ganzjährig hohen elektrischen Energiebedarfs von Reinraum, Labor- und Produktionsstätten (u.a. elektr. Diffusionsöfen mit 300 kW elektrischer Anschlussleistung) ist die Eigenstromerzeugung via Blockheizkraftwerk das naheliegende Konzept. Voraussetzung ist, dass es gelingt, die ganzjährige Nutzung der Abwärme sicherzustellen. Erreicht wird dies durch die Kombination von zwei gasbetriebenen BHKW´s mit einer Absorptionskältemaschine zum Kraft/Wärme/Kälte-Verbund (Abbildung 4).
Abbildung 4: Schematische Darstellung und Kenndaten der Energieversorgung (AKM: Absorptionskältemaschine, KKM: Kompressionskältemaschine, PV: Photovoltaik)
| Strom | Wärme | Kälte | Fläche | |
|
kW
|
kW
|
kW
|
m²
|
|
| BHKW |
230
|
370
|
-
|
-
|
| Kessel |
-
|
690
|
-
|
-
|
| AKM |
-
|
-
|
350
|
-
|
| KKM |
-
|
-
|
780
|
-
|
| PV |
21
|
-
|
-
|
200
|
| Kollektor |
-
|
-
|
-
|
20
|
Eine Kompressionskältemaschine und ein Gaskessel unterstützen das
System zur Leistungsanpassung. Wirtschaftlichkeit wird trotz günstiger
Voraussetzungen erst durch den hohen Stellenwert einer ausfallsicheren Stromversorgung
erreicht: Die BHKW´s arbeiten bei Netzausfall als Notstromsystem und verringert
die damit verbundenen Investitionen. Trotz ökologischer Vorteile läßt
die derzeit gültige Tarifstruktur für Strom und Gas den Nachtbetrieb
des BHKW aus wirtschaftlichen Gründen eigentlich nicht zu, so dass in Summe
mit nur 4.500 jährlichen Betriebsstunden gerechnet werden müßte.
Mit Nachtbetrieb sind fast 6.000 Betriebsstunden möglich. Die Investitionskosten
sind fast doppelt so hoch wie diejenigen einer konventionellen Versorgung. Durch
die 15% geringeren Verbrauchskosten sind die Jahreskosten der Energieversorgung
jedoch günstiger. Als Amortisationszeit werden 8 Jahre erwartet. Als
Option ist danach die Umrüstung oder Ergänzung durch eine mit Erdgas
betriebene Brennstoffzelle vorgesehen.
Die solaren Komponenten der Energieversorgung sind 20 m² Flachkollektoren
auf dem Dach des Kopfbaus zur zentralen Warmwasserbereitung der Kantine und
Solarstromanlagen unterschiedlicher Bauart mit einer Spitzenleistung von 21
kWp. 70 m² Solarzellen befinden sich im Wärmeschutzglas als südlicher
Teil der Sheddachkonstruktion für das Atrium und 30 m² in der Glasfassade
am südlichen Ende der Magistrale. Die Module übernehmen neben dem
Wärmeschutz (U=1,1 W/m²K) auch die Sonnenschutzfunktion (g=0,25).
Die Planung erfordert dazu eine besonders intensive Abstimmung und Abwägung
zwischen Anlagenertrag, Tageslichtangebot und sommerlichem Raumklima.
Ziel des Konzeptes aus Energieeinsparung und effizienter Energieversorgung ist,
dass der gesamte Primärenergiebedarf trotz wesentlicher Aufstockung in
Größe, Ausstattung und Funktionalität der Labor und Produktionsstätten
sinkt. Dies wird im wesentlich durch den Kraft-/Wärme-/Kälteverbund
erreicht, da der Stromverbrauch der Geräteausstattung und der daraus resultierender
Prozesskältebedarf die Energiebilanz dominieren. Eine alleinige Betrachtung
der Bürobereiche des Gebäudes zeigt eine 40%ige Reduktion des Primärenergieeinsatzes
gegenüber einer konventionellen Planung; das Primärenergieäquivalent
des Ertrags der installierten Solarstromanlagen deckt annähernd 30% dieses
Bedarfs.
Fazit
Institutsgebäude für die Forschung sind durch umfangreiche Geräteausstattung und hohe Ansprüche an das Raumklima in Laboren hohe Energieverbraucher. Ihnen das abzugewöhnen ist weniger eine Frage von Architektur und Gebäudehülle als die einer der energiekritischen Prüfung jeder einzelnen Gerätebeschaffung und einer umsichtigen Betriebsweise der Anlagen. Das vorgestellte Gebäudekonzept motiviert dazu, weil es gebäude- und versorgungstechnisch vorAbbildunglich ist. VorAbbildunglich deshalb, weil es ganzheitlich den vielfältigen Anforderungen gerecht werden kann und dabei die Kosten nicht aus dem Blick verliert. Die Bauwerkskosten liegen mit knapp 750 DM/m³ bzw. 3.500 DM/m²NGF (KG 300/400, brutto) im üblichen Rahmen anderer Institutsbauten der Fraunhofer-Gesellschaft mit vergleichbarer Nutzung. Auf diese Weise ist Solares Bauen heute selbstverständlich und nicht mehr spektakulär, weder von den Kosten, noch von der Technik, noch von der Architektursprache.
Dank
Die Planung und die zukünftige Evaluierung des Gebäudes fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie BMWi im Rahmen des Programms Solaroptimiertes Bauen [7,8]. Über das Förderprogramm, die realisierten Gebäude und deren Ergebnisse informiert das Internet unter http://www.solarbau.de.
Referenzen
[1] RELAB-Energieeinsparung in Laboratorien durch Reduzierung der Luftströme,
Hrsgb: Universität Stuttgart, IKE, 1998
[2] Reinhart, Chr., RADIANCE - Jahressimulationen des Tageslichtangebots in
gebäuden: Ein Raytracer, viele Ergebnisse, 6. Symposium Innovative Lichttechnik
in Gebäuden, Staffelstein, 2000
[3] Zimmermann, M.: Handbuch der Passiven Kühlung, Dübendorf, CH,
1999
[4] Schossig, P., Henning, H.-M., Raicu, A.: Mikroverkapselte Phasenwechselmaterialien
in Wandverbundsystemen, 11. Symposium Thermische Solarenergienutzung, Staffelstein,
2001
[5] Pfafferot, J., Gerber, A., Herkel, S.: Erdwärmetauscher zur Luftkonditiuonierung,
Gesundheitsingenier, 119/4, 1998
[6] Gombert, A. et. al.: Innovative Verglasungen für hohe solare Gewinne
und Tageslichtnutzung, 5. Symposium Innovative Lichttechnik in Gebäuden,
Staffelstein, 1999
[7] Energieeffizienz und Solarenergienutzung im Nichtwohnungsbau - Konzepte
und Bauten, Journal, Fraunhofer ISE, 2001, Bezug via Internet unter http://bine.fiz-karlsruhe.de
[8] Voss, K.: Schlanke Gebäude - Hohe Arbeitsplatzqualität bei geringem
Energieverbrauch, Energieeffizientes Bauen, Heft 3, 2001
*) Dr. Karsten Voss, Gruppenleiter Solares Bauen am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg. Das Fraunhofer ISE unterstützt seit vielen Jahren die Planung von Gebäuden durch Konzepte, Simulationsrechnungen, Messungen und Monitoring. k.voss@ise.fhg.de [^]