Solare Prozesswärme
Komponenten
Für
den Industriebereich müssen neue Geschäftsmodelle für die Einbindung
von Solaranlagen entwicklet werden, da von den Entscheidungsträgern Amortisationszeiten
von drei bis fünf Jahren gefordert werden. Zur Lösung wurde ein Forschungsprojekt
gestartet, das die Firma SOLID GmbH derzeit umsetzt.
Businesmodelle für industrielle Großanlagen
Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines innovativen Businessmodells für
Großsolaranlagen (Anlagen mit mehr als 300 m² Kollektorfläche)
für Gewerbe- und Industriebetriebe. Das Businessmodell für Großsolaranlagen
bietet dem Energiekunden eine vertragliche Bindung mit Zeithorizonten die für
Industriebetriebe interessant sind, zusammen mit dem Vorteil geringerer Energiebezugskosten
gegenüber konventionellen Energieträgern.
Dies soll durch den Ansatz einer "mobilen und flexiblen Solaranlage"
erreicht werden, bei der die demontierbaren Teile im Eigentum des Investors
bleiben und vermietet werden, oder Energie-Contracting angeboten wird. Auf Wunsch
des Kunden kann die Anlage an einen anderen Standort verlegt, erweitert oder
verkleinert werden und sich damit dem gewünschten Energiebedarf anpassen.
Dadurch soll ein möglichst großer Anreiz für den Einsatz von
Solarenergie bei Gewerbe- und Industriebetrieben geschaffen und eine nachhaltige
Reduzierung der Umweltbelastung durch Emissionen erzielt werden.
Ausgehend von Fallstudien werden die notwendigen Änderungen an Großsolaranlagen
im Hinblick auf die Möglichkeit einer einfachen Demontage oder Adaptierung
der Anlage entwickelt. Das Marktpotenzial für Gewerbe- und Industriebetriebe
wird analysiert. Durch Szenarien für Verbrauchsänderungen und Marktentwicklung
wird die Basis für eine bankfähige Planrechnung geschaffen.
Als Ziel des Projektes sollen alle notwendigen Instrumente für die Realisierung
von Großsolaranlagen mit Hilfe von privaten und öffentlichen Investoren
im Marktsegment der Gewerbe- und Industriebetriebe vorliegen. Zur Erreichung
dieses Ziels wird ein Leitfaden vorliegen, der eine allgemeine Beschreibung
des Businessmodells und eine Darstellung der Vorteile für den Kunden enthält.
Im Leitfaden werden die notwendigen Rahmenbedingungen für die Umsetzung
des Modells beschrieben.
Dieses Projekt wird von der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft
(FFG) gefördert. Bei Fragen steht Ihnen das S.O.L.I.D. Team gerne zur Verfügung.
Abbildung 1: Biomasse-Fernheizwerk in Lienz mit Biomasse-Solar-Kombination
*) Kontakt: S.O.L.I.D Gesellschaft für Solarinstallation und Design GmbH, www.solid.at, office@solid.at [^]