Nachhaltige Energieregionen

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Editorial
Es gibt viele Vorzeigeprojekte im großen Themenfeld der erneuerbaren Energien, bei denen einzelne private oder öffentliche Gebäude, technische Anlagen oder landwirtschaftliche Betriebe mit Hilfe von erneuerbaren Energietechnologien einem nachhaltigem Betrieb zugeführt werden. Viel lobenswerte Arbeit wird dazu auch in verschiedenen Forschungseinrichtungen, in inner- oder außeruniversitären Instituten und in Produktionsfirmen im Bereich der Forschung und Entwicklung geleistet.
Doch was geschieht, wenn sich eine ganze Region zum „Forschungs- und Entwicklungsgebiet“ erklärt? Wenn vom Einfamilienhaus bis zur großen Wohnsiedlung, von der Sportanlage bis zum Rathaus, vom kleinen Betrieb bis zur angesiedelten Industrie alle mitziehen?
Dann entsteht eine nachhaltige Energieregion oder eine nachhaltige Gemeinde, die in vorbildlicher Art und Weise demonstriert, dass es auch Alternativen zu alteingesessenen und althergebrachten Methoden der Energienutzung gibt. Ob die Nutzung von Sonne, Wind, Erdwärme, flüssige, feste oder gasförmige Biomasse: alles kann je nach den jeweiligen Möglichkeiten in einer Region eingesetzt werden, um umweltfreundlich und nachhaltig Energie bereitzustellen.
In dieser Ausgabe der erneuerbaren energie werden unterschiedliche Energieregionen und Gemeinden vorgestellt. Auch wenn die vorgestellten Regionen und Gemeinden unterschiedliche Energiequellen nutzen, so weisen doch alle Wege in eine nachhaltige Energiezukunft.

Mit sonnigen Grüßen, Irene Bergmann