Warning: main(../../../grundeinstellungen.php) [function.main]: failed to open stream: No such file or directory in /aeemjedf/www.aee.at/publikationen/zeitung/kopf.php on line 35

Warning: main() [function.include]: Failed opening '../../../grundeinstellungen.php' for inclusion (include_path='.:/usr/local/lib/php') in /aeemjedf/www.aee.at/publikationen/zeitung/kopf.php on line 35

Solarwärme boomt

Übersicht
Inhalt
Editorial
Impressum

Editorial

Die aktuelle Energiediskussion rund um die Ziele der EU, den Anteil der Erneuerbaren Energien am Gesamtenergiebedarf bis zum Jahr 2020 auf 20% zu heben, ist nicht ohne eine gewisse Spannung. Dies insbesondere dann, wennman bedenkt, dass sich die politische Diskussion bisher fast ausschließlich auf denStrombereich konzentrierte, der mit 20% des EU-Endenergiebedarfs nur an dritter Stelle hinter demVerkehr mit 31% liegt. Den größten Anteil, nämlich rund 50% des Energiebedarfs, nehmen Heizen und Kühlen ein (lesen Sie dazu die Artikel auf Seite 4 und 9).
Im Rahmen der Lastenverteilung unter den EU-Ländern soll Österreich seinen Anteil an Erneuerbaren Energien von derzeit 23% auf 34% bis zum Jahr 2020 erhöhen. Da der Ausbau der Wasserkraft in Österreich im wesentlichen ausgereizt ist, wird es erforderlich sein, vor allem im Wärmebereich entsprechende Maßnahmen zu setzen, um dieses Ziel zu erreichen.
Neben der verstärkten Nutzung von Solarenergie und Biomasse ist die Energieeinsparung durch Dämmung von Gebäuden der zentrale Beitrag zur Erhöhung des Anteils der Erneuerbaren. Hier muss durch einen Katalog von Modernisierungsmaßnahmen je nach Zustand des Gebäudes vor der Sanierung der jährliche Heizenergiebedarf um bis zu 80% gesenkt werden. Dass dies erreichbar ist, wird in einem Artikel auf Seite 20 eindrucksvoll dokumentiert.
Neben Energie stellt eine nachhaltige Wasserversorgung der Weltbevölkerung ein zentralesThema dar. Daher wurde das Jahr 2008 von der UN-Generalversammlung zum "Internationalen Jahr der sanitären Grundversorgung (IYS)“ ausgerufen. Der Anlass ist so banal wie erschreckend: 2,6 Milliarden Menschen weltweit sind derzeit ohne entsprechende sanitäreVersorgung, was zu weitgefächerten (u.a. gesundheitlichen, sozialen und ökologischen) Problemen führt. Mehr Informationen über das IYS finden Sie ab Seite 29.

Mit sonnigen Grüßen
Irene Bergmann