Warning: main(../../../grundeinstellungen.php) [function.main]: failed to open stream: No such file or directory in /aeemjedf/www.aee.at/publikationen/zeitung/kopf.php on line 35

Warning: main() [function.include]: Failed opening '../../../grundeinstellungen.php' for inclusion (include_path='.:/usr/local/lib/php') in /aeemjedf/www.aee.at/publikationen/zeitung/kopf.php on line 35

Sommerkomfort im Büro- und Verwaltungsbau

Übersicht
Inhalt
Editorial
Impressum

Editorial

Im großvolumigen Büro- und Verwaltungsbau – auch Nicht-Wohnungsbau genannt – ist durch hohe interne Lasten wie z. B. EDV-Geräte auf der einen Seite, und durch große passive Energiegewinne aufgrund großflächiger Verglasungen auf der anderen Seite zumeist ein Kühlbedarf in den Sommermonaten und z. T. auch in der Übergangszeit gegeben. Dass nicht in jedem Fall eine konventionelle Kompressionskältemaschine zum Einsatz kommen muss, soll hier gezeigt werden.
Längst sprechen die Fachleute nicht mehr von „Kühlung“ alleine, sondern von „Komfort“ im Allgemeinen, denn ein angenehmes Raumklima wird durch mehr als niedrige Temperaturen bewirkt. In dieser Ausgabe von erneuerbare energie werden konkrete Beispiele an umgesetzten nachhaltigen, passiven Konzepten für den Sommerkomfort im Nicht-Wohnungsbau gezeigt.
Das Laborgebäude der Biokatalyse der TU-Graz und das Justizzentrum in Leoben werden im Kapitel „Transparente architektonische Lösungen“ präsentiert. Das Laborgebäude vermeidet sommerliche Übertemperaturen mittels Betonkernaktivierung und flexible, außenliegende Elemente für den Sonnenschutz. Beim Justizzentrum in Leoben wurde ein nachhaltiger Sommerkomfort ohne mechanische Lüftung oder Klimatisierung erreicht. Eine Doppelfassade aus Glas mit automatisiertem, reflektierendem Sonnenschutz trägt im Winter und im Sommer zu energetischen Vorteilen bei.
Ein bewährter Lösungsansatz der Langzeitenergiespeicherung wird im Kapitel „Wärme- und Kältespeicherung im Gründungsbereich von Bürogebäuden“ behandelt: Hier wird die Wärmespeicherung im Erdreich mittels Energiesonden für Heizen und Kühlen in Bürogebäuden beschrieben.
Wenn nach dem Einsatz von verschiedenen passiven Kühlstrategien noch eine Spitzenlast zu decken bleibt, bietet sich die solare Kühlung als nachhaltige Technologie an.
Neueste Entwicklungen im Bereich von solar betriebenen Kühlmaschinen aus Deutschland und Österreich werden anhand von zwei Beispielen vorgestellt. Nach dem derzeitigen Stand beginnen sich Anlagen mit einer Kälteleistung von 5 bis 20 kW auf dem Markt zu etablieren.
Der Artikel „Kühlen mit Regenwasser“ zeigt weitere Möglichkeiten auf, wie Umweltenergien für die Kühlung eingesetzt werden können. Hier werden umgesetzte Beispiele für Regenwassernutzung in Kühltürmen und in der Prozesskühlung vorgestellt.

Mit sonnigen Grüßen
Charlotta Winkler und Irene Bergmann