Neue Trends in der Solarthermie
Wassermanagement
Abbildung
1: Frisches Wasser wünscht sich
jeder (Quelle: Denis Barthel)
Die neue WWF-Studie zur „Dürre im Mittelmeerraum“ kommt zu dem Schluss, dass die zunehmende Wasserknappheit, beschleunigt durch die Auswirkungen des Klimawandels, zu einer ernsthaften Bedrohung für den ökonomischen Wohlstand und die ökologische Vielfalt der Mittelmeerregion wird. „Wenn nicht bald ein radikales Umdenken im Wassermanagement der betroffenen Staaten einsetzt, droht der Mittelmeerraum auszutrocknen“, warnt Dorothea August, WWF-Expertin und Autorin der Studie (WWF 2008).
Nachhaltige Wasserwirtschaft – Ein Umdenken im Mittelmeerraum?
Die Studie (WWF 2006) sagt weiter, dass Touristen zwischen 300 und 800 Liter
Wasser pro Tag verbrauchen, Schwimmbäder und Golfplätze nicht eingeschlossen
(Österreicher brauchen zu Hause im Schnitt 145 l/d). Tourismus ist in den
Mittelmeerländern ein entscheidender Wirtschaftszweig. Neben der Landwirtschaft
wird der Tourismus damit einer der stärksten Konkurrenten um die knappen
Wasserressourcen.
In diesem Rahmen hat es sich das Projekt Sustainable Concepts towards a Zero
Outflow Municipality, kurz Zer0-M, zum Ziel gesetzt, einen neuen Zugang zum
Umgang mit Wasser in vier Mittelmeerländern, Ägypten, Marokko, Tunesien
und Türkei, einzuführen.
Wasserwirtschaft alt und neu
Wir betrachten es als Selbstverständlichkeit, dass wir soviel Wasser
in unseren Haushalten haben, wie wir benötigen. Das einmal genutzte Wasser
wird als Abwasser entsorgt. Die Versorgung mit im allgemeinen Trinkwasser und
die Entsorgung von Abwasser werden von Organisationen übernommen, mit denen
ein Haushalt nur über die Bezahlung von zumindest einem Teil der Leistung
zu tun hat. Wir haben uns so daran gewöhnt, gewisse Einrichtungen im Haushalt
mit Trinkwasser zu betreiben, dass wir uns kaum mehr fragen, wie sinnvoll das
ist.
Dieser Ansatz führt in Österreich dazu, dass wir pro Einwohner und
Tag knapp 150 Liter Trinkwasser verbrauchen, in den bearbeiteten Mittelmeerländern
sind es etwa 100 Liter. In anderen Ländern, wie zum Beispiel Israel, kann
der Trinkwasserverbrauch einer Person über 200 Liter pro Tag erreichen.
Dies obwohl nicht nur Trinkwasser, sondern Wasser ganz allgemein ein knappes
Gut ist.
Aus anderen Bereichen, die Rohstoffe nutzen, kennen wir mittlerweile schon neue
Denkansätze, die sich zunehmend verbreiten. So ist es im Energiebereich
immer üblicher, nicht einfach Energie zu liefern, sondern zu hinterfragen,
wofür diese Energie gebraucht wird, und zu suchen ob es dazu nicht Alternativen
gibt. Im Wohnbereich wird zum Beispiel viel Energie für Heizung verwendet.
Das eigentliche Ziel ist aber ein angenehmes Raumklima. Nun lässt sich
ein Raum nicht nur durch Heizen, sondern auch mit einer guten Dämmung und
passiver Sonnenenergie wärmen. Mit solchen Überlegungen kann Energie
gespart werden, ohne Verzicht auf die gewünschte Leistung. Auch in der
Industrie gibt es unter dem Stichwort „Cleaner Production“ ein langsames
Umdenken im Umgang mit Rohstoffen. Dabei werden Prozesse eines Betriebes oder
einer Gruppe von Betrieben so optimiert, dass möglichst kein Teilprozess
etwas abgibt, was nicht weiterverwendet werden kann, sei es ein Stoff oder Energie
in irgend einer Form. Dieser Ansatz setzt sich zögerlich auch im Stoffmanagement
von Haushalten durch: es werden langsam nicht rezyklierbare Stoffe durch rezyklierbare
ersetzt und Sammelsysteme, vor allem durch Trennung im Haushalt, eingerichtet,
die ein Rezyklieren ermöglichen.
Der Druck auf die Wasserressourcen im Mittelmeerraum schien es nahe zu legen,
aber auch möglich zu machen, diese Ansätze auch auf den häuslichen
Wasserbereich auszudehnen. Die bekannten neuen Ansätze aus anderen Bereichen
legten eine Reihe von Fragen im Umgang mit Wasser im Haushalt nahe:
Auf einige dieser Fragen gibt es schon jetzt Antworten. Ein ganz einfaches
Beispiel: Wir sind gewohnt, Urinale zu spülen, im Wesentlichen, um Urin
im Siphon, dem Geruchsverschluss gegen den Kanal, durch Frischwasser zu ersetzen.
Nun gibt es seit etwa 1900 eine Wiener Erfindung, die den Siphon durch einen
Geruchsverschluss ersetzt, der keine Wasserspülung benötigt. Ein ganz
einfaches Verfahren zum Wassersparen. Ähnlich wirksam wäre der Ersatz
von Spültoilette und Schwemmkanalisation, die im allgemeinen Trinkwasser
zum Fäkalientransport verwenden, durch Trockentoiletten, wie sie Friedensreich
Hundertwasser schon propagiert hat.
Die Fragen oben wurden im Projekt Zer0-M von 10 Partnern aus den beteiligten
Mittelmeerländern und Europa speziell für die vier Mittelmeerländer
gestellt und passende Antworten gesucht, getestet, weiterentwickelt und verbreitet,
um Wasser und die Stoffe die ein Haushalt abgibt möglichst effizient zu
verwenden.
Projektkonzept
Das Projekt hat von Anfang an eine systematische Strategie verfolgt um dieses
Ziel zu erreichen. Da es sich dabei um die Einführung eines neuen Paradigmas
handelte, sei die Strategie hier kurz skizziert.
Einführung nachhaltiger Wassersysteme in Forschung und Lehre an Universitäten
Die Fragen wurden auf höchster Ebene in den vier Ländern untersucht,
an je einer Universität oder einem Forschungsinstitut pro Land. Einerseits
war dies eine wertvolle Plattform für Entwicklungsarbeit, hier konnte aber
auch gleich die Verbreitung einsetzen.
Bei jeder Partnerinstitution wurde ein „Versuchs- und Demonstrationszentrum“
eingerichtet, in dem verschiedene nachhaltige Wassersysteme betrieben werden
und damit der Forschung und für Kurse und Demonstrationszwecke zur Verfügung
stehen (siehe Abbildung 2).
Abbildung 2: Blick
auf die Trainings- und Demonstrationsanlage am Marmara Research Center MRC,
Türkei
Information aller Akteure
Mehrere Werkzeuge wurden für die Verbreitung vor allem von Fachwissen genutzt:
eine Webseite mit Information über das Projekt, seine Ergebnisse und allgemein
zum Thema, eine Zeitschrift zum Thema Nachhaltige Wasserwirtschaft, die das
Projekt herausgibt und an Wasserfachleute und Entscheidungsträger verteilt,
drei vom Projekt organisierte Konferenzen, und Vorträge bei anderen Konferenzen.
Schulung von Fachleuten
Zu den bearbeiteten Aspekten des Wassermanagements wurden Kursunterlagen ausgearbeitet,
die auch auf der Webseite erhältlich sind, und Kurse für unterschiedliche
Zielgruppen, Wasserfachleute, gemeinnützige Vereine, Lehrer, Journalisten,
etc. in den 4 Ländern abgehalten.
Erstellung eines Planungswerkzeugs für Ingenieure
Die AEE INTEC und ihre Partner arbeiten schon länger an nachhaltigen Wassersystemen.
Bei unserer eigenen Arbeit stellen wir immer wieder fest, wie schwierig es ist,
von den einmal eingeübten Mechanismen bei der Planung von Wasser- und Abwasserinfrastruktur
Abstand zu nehmen und etwas wirklich Neues konkret umzusetzen. Zer0-M hat deshalb
begonnen, ein computergestütztes Werkzeug zu erstellen, das Planer dabei
unterstützt, an nachhaltige Lösungen zu denken und deren Auswirkungen
auf Kosten, Umwelt und Gesellschaft für jene, die letztlich über die
Investition entscheiden müssen, anschaulich darzustellen.
Sensibilisierung der Öffentlichkeit
Ziel ist es letztlich, die Entwicklungen des Projektes breit anzuwenden. Dazu
bedarf es der Information und Sensibilisierung der breiten Öffentlichkeit.
Es ging darum, die Motive für einen neuen Ansatz der Siedlungswasserwirtschaft
darzustellen und dann Lösungen anschaulich anzubieten. Dafür wurden
einerseits Pilotanlagen errichtet, die zumindest einige der bearbeiteten Ansätze
unter normalen Bedingungen präsentieren, und mehrere Kurzfilme hergestellt,
die beides, Problemstellung und Lösung, auf ansprechend Weise vorführen.
Die Darstellung oben ist deshalb so ausführlich, weil die Einführung
eines neuen Paradigmas eine schwierige Aufgabe ist, die ein sehr umfassendes
und systematisches Vorgehen verlangt. Der Ansatz des Projektes war recht erfolgreich,
eine weitere Systematisierung unter dem Stichwort „Change Management“
und eine breite Diskussion des Ansatzes sind aber sicher wünschenswert.
Auch eine Weiterführung der Arbeit in nächsten Phasen ist anzustreben.
Der so verbesserte Ansatz könnte auch in anderen Ländern angewandt
werden.
Ein neuer Planungsansatz
Ein vorrangiges, konkretes Ziel des Projektes war es, den Planungsvorgang
im Siedlungswasserbau zu verändern. Es geht nicht mehr primär um die
gewohnte Wasserinfrastruktur, sondern um die Identifikation der tatsächlichen
Bedürfnisse und Planung deren Befriedigung einerseits, und die Wiederverwendung
aller eingesetzten Rohstoffe unter möglichst geringem Energie- und Rohstoffverbrauch
andererseits.
Erste Schritte, diesen Planungsansatz einzuführen, sind sicher gelungen.
Erst jetzt, gegen Ende des Projektes allerdings, kommen Anfragen der Länder
an die Projektpartner oder das Projekt, auch bei der Gestaltung der rechtlichen
Basis mitzuarbeiten, um diesen Ansatz überhaupt zu ermöglichen. Das
ist verständlich, denn der größte Teil der Projektdauer musste
darauf verwendet werden, die Probleme erst einmal genau zu erkennen, erste Lösungen
auszuarbeiten und dann in zunehmend größeren Einheiten umzusetzen
und zu testen.
Jetzt ist es aber so weit, dass zum Beispiel das Unterrichtsministerium in Tunesien
mit Hilfe des tunesischen Partners eine Strategie für nachhaltige Wassersysteme
von Schuleinrichtungen ausarbeitet. Die marokkanische Regierung schreibt mit
deutscher Unterstützung ein Projekt zur Erstellung eines Standards für
die nachhaltige Siedlungswasserwirtschaft im ländlichen Raum aus. Der Wasserversorger
von Istanbul möchte mit dem Projektpartner einen Standard für nachhaltige
Wassersysteme in Neubaugebieten ausarbeiten und umsetzen.
Neue Wassersysteme
Natürlich wurde auch an passenden technischen Systemen gearbeitet. Dabei geht es nicht darum, zu verwerfen, was bisher bekannt ist, sondern Bekanntes so zu ergänzen, dass es sich für die Wiederverwendung der Rohstoffe aus Haushalten möglichst gut eignet (siehe Abbildung 3).
Abbildung 3: Bau einer Pflanzenkläranlage auf SEKEM, Ägypten, deren Ablauf Bäume bewässert
Dabei hat sich herausgestellt, dass Wassersparmaßnahmen nicht ganz einfach
umzusetzen sind. Einerseits gibt es in den Haushalten kaum technische Geräte.
Es kann also auch nicht der Einsatz besonders wassersparender Geräte empfohlen
werden. Andererseits wird zumal im ländlichen Bereich ziemlich wenig Wasser
verwendet, um die 60 Liter pro Person und Tag, sodass ein weiteres Sparen kaum
mehr in Frage kommt. Wichtig ist sicher die Sensibilisierung der Bevölkerung
für defekte Armaturen und die Ausbildung ausreichend qualifizierter Installateure,
um sicher zu stellen, dass Hausinstallationen einem zufriedenstellenden Standard
entsprechen. Weiters wäre es wünschenswert, die Anforderungen an die
Qualität von Installationsmaterial, Spülkästen, Armaturen, Brausenköpfe,
zu erhöhen.
Mehr erreicht kann in speziellen Bereichen werden, zum Beispiel im Tourismus,
einem wichtigen und großen Wasserkonsumenten, in öffentlichen Einrichtungen
und in städtischen Siedlungsgebieten der Ober- und Mittelschicht.
Relativ gut angekommen sind dezentrale Grauwassersysteme, die eine Produktion
und Wiederverwendung von Brauchwasser vor Ort möglich machen. In den Trainings-
und Demonstrationszentren wurde mit unterschiedlichen Verfahren experimentiert:
Biomembrananlagen der Firma Busse GmbH, dem SBR-Verfahren der Firma Pontos GmbH,
mit Pflanzenkläranlagen und Scheibentauchtropfkörpern. Das produzierte
Brauchwasser wird jeweils gleich vor Ort verwendet, zur Toilettenspülung
und zur Bewässerung.
Pilotanlagen
Pilotanlagen mit Grauwassertrennung konnten in Marokko umgesetzt werden. Eine Anlage reinigt das Grauwasser eines mehrstöckigen Wohnbaus und erzeugt Brauchwasser zur Toilettenspülung. Sehr viel Aufmerksamkeit hat ein Grauwassersystem für ein öffentliches Bad, oder Hammam, erhalten. Der Großteil des Abwassers eines Hammams ist nur schwach verunreinigt. Etwa 60 m³ Wasser pro Tag von im Schnitt 400 Besuchern, werden getrennt gesammelt, in einer Pflanzenkläranlage gereinigt und für die Bewässerung der Grünanlagen des Orts verwendet. Das fäkalienbelastete Schwarzwasser wird weiter über den öffentlichen Abwasserkanal abgeleitet. Um Holz, das in Marokko Mangelware ist, bei der Warmwasserbereitung des Hammams zu sparen, wurde auch eine 400 m² große Solaranlage gebaut (siehe Abbildung 4). Vermutlich ist dies die erste „Großanlage“ in einem südlichen Mittelmeerland.
Abbildung 4: 400 m² Kollektorfeld auf einem Hammam in Marokko
Relativ leicht war an die Tradition des Regenwassersammelns anzuknüpfen,
das im ganzen Mittelmeerraum über Jahrtausende praktiziert und erst im
letzten Jahrhundert weitgehend aufgegeben wurde. Trotzdem sind noch überall
traditionelle und auch schon moderne System vorhanden, die verbessert und in
neue Wassersysteme als eine mögliche Ergänzung der vorhandenen Wasserressourcen
eingebunden werden können. Das damit gewonnene Wasser ist für viele
Anwendungen besser geeignet, als das vorhandene Leitungswasser. Eine Schule
in Tunesien wird mit einem neuen Regenwassersystem ausgestattet, um über
das Brauchwasser hinaus Wasser für die Bewässerung von Pflanzungen
am Schulgelände zu sammeln.
Am schwierigsten gestaltete sich die Wiederverwendung der Nährstoffe. Dazu
wurden mögliche System vorgestellt, Trockentoiletten, Urintrenntoiletten,
die die direkte Verwendung der im Urin enthaltenen Nährstoffe ermöglichen
(80% des Stickstoffs, 50% von Phosphor und Kalium), die Kompostierung von Primär-
oder Sekundärschlamm, die Beregnung mit nähstoffhaltigem Abwasser
(siehe auch Abbildung 5). Die Akzeptanz zumal der dezentralen
Systeme aber auch der Wiederverwendung von Rohstoffen aus zentralen Systemen
ist jedoch unter dem Einfluss der Diskussion über hygienische Probleme
und auf Grund religiöser Vorbehalte noch relativ gering. Ein Umdenken könnte
hier durch die neuen Richtlinien der WHO zur Wiederverwendung von Produkten
aus der Abwasserreinigung und auf Grund der zunehmenden Knappheit und steigender
Kosten von Mineraldünger einsetzen. Es wird aber sicher auch noch einiger
Arbeit mit der Landwirtschaft benötigen, um solche Wiederverwendungszyklen
zu optimieren.
Abbildung
5: Urinsammlung am MRC, Türkei
Ausblick
Das Projekt hat in fünf Jahren einen Ansatz entwickeln und bekannt machen
können. Es hat auch passend zu diesem Ansatz Techniken entwickelt und das
Wissen über diese Techniken verbreitet. Die Partner haben begonnen, innerhalb
ihrer staatlichen Strukturen an Regelungen und Gesetzen zu arbeiten, die den
neuen Ansatz in breiter Anwendung ermöglichen.
Alle diese Arbeiten sollten aber jetzt fortgesetzt werden. Die Techniken müssen
von Prototypen zu einer breiten Anwendung reifen. Der Planungsansatz ist Planern
und Wasserbehörden so zu vermitteln, dass er breit angewandt und zum Standard
wird.
Es müssen vor allem die rechtlichen Grundlagen geschaffen werden, um den
neuen Ansatz und die Techniken zu ermöglichen.
Leider gibt es im Rahmen von EU-Projekten und Programmen keine Möglichkeit,
auch sehr spannende Aktivitäten in einer nächsten Phase weiterzuführen.
Allerdings arbeitet die EU derzeit an einem neuen Wasserprogramm für den
Raum, da inzwischen erkannt wurde, dass Wasser in der nahen Zukunft eine Schlüsselrolle
einnehmen wird.
Das Projekt und einzelne Partner sind dabei, mit anderen Finanzierungen, einen
Fortbestand der begonnenen Anstrengungen zu sichern. So werden die Trainings-
und Demonstrationszentren jeweils mit nationalen Mitteln weitergeführt.
Es wäre jedoch die weitere Vernetzung dieser Zentren untereinander und
mit anderen ähnlichen Einrichtungen wünschenswert. Möglichkeiten
in diese Richtung werden noch gesucht.
Ein Fortbestand der Zeitschrift, der derzeit einzigen zu diesem Thema, wird
ebenfalls angestrebt.
Mittlerweile gibt es auch mehrere nationale Bestrebungen, die Ergebnisse mit
Hilfe der Projektpartner aus dem jeweiligen Land und teilweise weiterer Unterstützung
anderer Projektpartner auf eine breite Basis zu stellen.
Es kann somit gehofft werden, dass das Projekt Zer0-M tatsächlich zum Umdenken
im Umgang mit Wasser in den betroffenen Mittelmeerländern angeregt hat
und die Ergebnisse in Zukunft auch im Großen angewendet werden. Während
dieses Umdenken die betroffenen Länder natürlich nicht vor einem eventuellen
Austrocknen schützen kann, ist es doch dazu geeignet, eine bessere Verwendung
knapper Ressourcen zu garantieren.
Literatur
|
*)Dipl.-Ing. Martin Regelsberger ist Leiter der Abteilung für Wasser- und Abwassermanagement bei der AEE INTEC in Gleisdorf, m.regelsberger@aee.at, www.aee-intec.at, www.susana.org, www.zer0-m.org [^]