Nachhaltige Gebäude
Abbildung 1:
Fassadendetail Bezirkspensionistenheim Weiz
Trotz der ambitionierten Klimaschutzziele Österreichs steigt der Energieverbrauch im Gebäudesektor weiterhin. Eine Erhebung der Österreichischen Energieagentur belegt, dass die größte Steigerungsrate im Bereich der privaten und öffentlichen Dienstleistungsunternehmen zu finden ist: 60% des Endenergieverbrauches in diesem Sektor müssen für Raumheizung und Klimatisierung aufgewendet werden – Tendenz steigend.
ÖKOSAN – Die Modernisierungsoffensive Oststeiermark
Auch im privaten Gebäudesektor beansprucht der Heizenergiebedarf für
Haushalte einen Anteil von 18% am gesamten Endenergieverbrauch in Österreich
(2006) [1]. Ein Großteil des österreichischen Wohnungsbestandes
wurde in der Nachkriegszeit zwischen 1945-1980 errichtet. Der energetische Zustand
dieser Objekte ist im Durchschnitt schlechter als in allen anderen Baualtersklassen.
Daneben sind Österreichs Haushalte für ein Drittel des jährlichen
CO2-Ausstoßes verantwortlich [2]. Zur Einhaltung
der EU-Klimaschutzziele bis 2020 kann aber nur eine rasche Trendwende der bisherigen
gängigen Praxis beitragen. Wird die bisherige Sanierungsrate beibehalten,
prognostiziert die Österreichische Energieagentur eine Einsparung von lediglich
16% im Vergleich zum Jahr 2005. Abhilfe würde nur eine radikale thermische
Verbesserung aller Bauten, die zwischen 1945–1980 errichtet wurden, bringen
– diese müsste aber Verbesserungen der thermischen Qualität
im Ausmaß von mind. 75% bringen! [3] Dass hier zusätzliche
Anstrengungen notwendig sind, wird auch im Regierungsprogramm 2008-2013 deutlich.
Eine Zielvorgabe des Programms ist die Sanierung aller „dringend notwendig
sanierungsbedürftigen“ Gebäude bis 2020. Langfristig wird von
der österreichischen Regierung jedoch eine lückenlose Sanierung aller
Gebäude angestrebt.
Anstrengungen und Maßnahmen der öffentlichen Hand, wie die Bereitstellung
von Fördermitteln für die thermische Sanierung privater Gebäude
sind nach wenigen Wochen so gut wie ausgeschöpft [4].
Es wird daher notwendig sein, abseits finanzieller Anreize Motivations- und
Überzeugungsarbeit auf breiter Ebene zu leisten, um die Sanierungsraten
zu steigern. Instrumente wie Informations- und Beratungsaktionen müssen
die zusätzlichen Vorteile und positiven Auswirkungen hochwertiger thermischer
Sanierung neben den reduzierten Energiekosten aufzeigen und möglichst anschaulich
und praxisnah demonstrieren.
Bereits 2005 wurde durch die Initiierung der Modernisierungsinitiative „ökosan“
unter der Projektkoordination der AEE INTEC begonnen, die Vorteile qualitativ
hochwertiger Sanierung „begreifbar“ zu machen. Ziel war es, eine
Vielzahl an großvolumigen Gebäuden durch hochwertige ganzheitliche
Modernisierungskonzepte energieeffizient und nachhaltig zu sanieren. Anhand
jeder konkreten Umsetzung sollte ein Vorbild für weitere hochwertige Sanierungen
geschaffen und ein Qualitätsstandard in der Modernisierung etabliert werden.
Im Zuge des Projektes wurden 40 Objekte in der Energieregion Oststeiermark,
deren EigentümerInnen an einer hochwertigen Sanierung interessiert waren,
untersucht und Modernisierungsvorschläge ausgearbeitet. Für 18 Objekte
wurde den Bauherren und -frauen durch detaillierte Sanierungsstudien eine Entscheidungsgrundlage
für die weitere Vorgehensweise geboten.
Die energetische Analyse von 40 Gebäuden ergab einen durchschnittlichen
Heizwärmebedarf von 145 kWh/m²a bei kommunalen Gebäuden und 116 kWh/m²a
in Wohngebäuden (Heizwärmebedarf bezogen auf das Referenzklima).
Die Gebäudebeheizung in den untersuchten 40 Objekten erfolgt nur zu einem
geringen Teil mittels erneuerbarer Energieträger (Biomasse oder Biomasse–Fernwärme,
Solarthermie). Ein Großteil der Energie wird fossil oder mittels Strom
erzeugt - vor dem Hintergrund der alternativen Versorgungsmöglichkeiten
in der Oststeiermark. Hier zeigt sich großer Nachholbedarf – wie
auch im restlichen Österreich. Auffallend dabei war, dass bei einem überwiegenden
Teil der Objekte erst kürzlich eine Erneuerung der Heizungsanlage erfolgte,
die ohne Umstieg zu klimafreundlichen Energieträgern und ohne nennenswerte
thermische Sanierung der Gebäudehülle erfolgte.
Problemfelder in der thermischen Gebäudesanierung
Im Zuge der Projektarbeit bedurfte es oft massiver Anstrengungen aller Beteiligten
das Ziel einer hochwertigen Umsetzung zu erreichen. Nicht nur, dass der Entscheidungsprozess
oft sehr lange dauerte, waren Änderungen in der Ausführung (Zusatzwünsche,
individuelle Planänderungen,..) oder Finanzierungsprobleme häufig.
Es zeigte sich, dass hinter einer erfolgreichen Sanierung eine zentrale Person
steht, die sich mit dem Projekt identifiziert und die Umsetzung vorantreibt.
Im Wohnbau erschweren vor allem unterschiedliche EigentümerInnenstrukturen
die Entscheidungsfindung. Bei voll vermieteten Gebäuden, bei denen das
Mietrechtsgesetz (MRG) zur Anwendung gelangt, zählen Erhaltungsarbeiten
zu den Pflichten des Vermieters. Modernisierungen, die über den Stand der
Technik hinausgehen, werden meist über eine Erhöhung des Mietzinses
finanziert. Dies ist besonders bei sozial benachteiligten MieterInnen problematisch
und stößt somit relativ häufig auf Ablehnung. Noch schwieriger
ist es bei Objekten, die dem Wohnungseigentumsgesetz (WEG) unterliegen. Verbesserungs-
und Erhaltungsmaßnahmen müssen mehrheitlich beschlossen werden. Die
„übergangene Minderheit“ muss aber Maßnahmen, die über
den Stand der Technik hinausgehen finanziell nicht mittragen. Im Projektverlauf
konnten nur 3 Geschosswohnbauten modernisiert werden. Diese Objekte beinhalten
aber Mietwohnungen nach dem Mietrechtsgesetz und dem Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz.
Es konnte kein einziges Objekt modernisiert werden, das Eigentumswohnungen mit
unterschiedlichen Besitzverhältnissen aufweist. Hier wurde die Initiative
zur Beteiligung an „ökosan“ zwar immer wieder von einigen engagierten
MieterInnen ergriffen, es konnte letztendlich aber nie ein Konsens innerhalb
der EigentümerInnengemeinschaft für eine hochwertige Modernisierung
erreicht werden.
Qualitativ hochwertige Sanierungsmassnahmen, die auf eine Steigerung der Energieeffizienz
abzielen, erfordern meist substanzielle Eingriffe in den Gebäudebestand
und sind oft sehr aufwändig und somit kostenintensiv. Auf den ersten Blick
führt eine thermische Gebäudesanierung somit zu höheren Investitionskosten.
Diese Tatsache erscheint aber in einem anderen Licht, wenn eine klare Trennung
zwischen den unterschiedlichen Kostenursachen vorgenommen wird. Die gewöhnliche
Nutzungsdauer von Gebäuden, die in der Liegenschaftsbewertung je nach Objektart
[5] zwischen 40–80 Jahren angesetzt wird, setzt regelmäßige
Erhaltungsmaßnahmen voraus. Haustechnische Anlagen kann man aber nach
derzeitigem Stand aber bereits ab 15–20 Jahren als veraltet und erneuerungsbedürftig
ansehen. Investitionen in ohnehin notwendige Erhaltungsmaßnahmen und die
Behebung bereits bestehender Mängel werden in der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
gemeinsam mit rein energetisch wirksamen Kosten angesetzt und vermengt. Der
zusätzliche Nutzen, wie die Wertsteigerung der Immobilie, größere
Nutzungsflexibilität und vergrößerte Nutzfläche wird häufig
nicht berücksichtigt. So wurde die Bruttogeschossfläche der modernisierten
„ökosan“ – Objekte durch die Einhausung von Balkonen,
weiteren Ausbau von Dachgeschossen, und anderen Maßnahmen im Schnitt um
19% erhöht! Auch lassen sich verbesserte Raumluftqualität und gestiegene
NutzerInnenzufriedenheit vor dem Hintergrund von Kostendruck und Wirtschaftlichkeit
schwer in Amortisationszahlen ausdrücken.
Die maßgebliche Entscheidungsgrundlage für den Umfang einer Modernisierung
ist nach wie vor die gesamte Investition. Es wird nicht unterschieden, ob die
Maßnahmen ohnehin („sowieso“) notwendig oder auch energetisch
und nachhaltig wirksam sind und somit Folgekosten und Lebenszykluskosten senken.
In den detaillierten Sanierungsstudien wurden die unterschiedlichen Sanierungsszenarien
mit Kostenschätzungen hinterlegt. Die Kosten für ohnehin notwendige
Erhaltungsmaßnahmen bewegen sich zwischen € 88,- und € 126,-
pro Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Im Durchschnitt über alle Studien
ergeben sich € 115,-/m². Die Bandbreite der Kosten ergibt sich aus dem
Baualter der Objekte und der unterschiedlich motivierten Nutzung. Grundsätzlich
konnte festgestellt werden, dass Gebäude im unteren Bereich im Schnitt
um 7 Jahre jünger waren und die Nutzungsprofile stärker von persönlichem,
individuellem Charakter geprägt waren („Wohnen“). Im oberen
Kostensegment bis € 126,-/m² finden sich mehr kommunale Gebäude und
die Nutzungsprofile sind stärker im öffentlichen Bereich angesiedelt.
Abbildung 2: Investitionskosten je m² Bruttogeschossfläche für Sanierungsmaßnahmen (Grundlage: Kostenschätzungen aus 18 Sanierungsstudien, die im Rahmen der „ökosan“- Modernisierungsinitiative erstellt wurden.)
Die in Abbildung 2 angeführten notwendigen Erhaltungskosten
beinhalten nur Maßnahmen zur bautechnischen Mängelbehebung wie Fassaden-/
Putzsanierung, Abdichtungen, Dachreparaturen, Feuchteschäden, Wartungsfugen,
etc. Die Sanierungskosten inklusive der notwendigen Erhaltungsmaßnahmen
bewegen sich in Abhängigkeit der Reduktion des Heizwärmebedarfes von
€ 249,- bis zu € 381,-/m² Bruttogeschossfläche. Kosten für
die Modernisierung oder den Systemwechsel von Heizungsanlagen (die grundsätzlich
keine Reduktion des Energieverbrauches mit sich brachten) wurden dabei nicht
berücksichtigt.
Wie Abbildung 2 zeigt, bewegen sich daher die rein thermisch wirksamen Kosten
in den „ökosan“- Studien zwischen € 134,- bis € 266,-
in Abhängigkeit der Qualität der Sanierung.
Das theoretische Potenzial über 90% konnte in keiner Studie ausgeschöpft
werden. Die prozentuelle Verbesserung der thermischen Gebäudehülle
durch größere Dämmdicken nimmt nach oben ab, der Sprung von
einer 60%igen auf eine 80%ige Reduktion des Heizwärmebedarfes kann zumeist
nur durch einen Systemwechsel im Sanierungssystem erreicht werden (wie z.B.:
Wechsel vom konventionellen Wärmedämmverbundsystems hin zu kombinierten
Systemen wie Glasfassaden mit dahinterliegender zusätzlicher Dämmung).
Ohne Reduktion der Wärmebrücken, einer Komfortlüftungsanlage
mit Wärmerückgewinnung und damit verbundener konsequenter luftdichter
Gebäudehülle sind Reduktionen in diesem Ausmaß nicht mehr zu
erzielen. Der flachere Kurvenverlauf im Bereich zwischen 80%iger und 90%iger
Verbesserung lässt sich ebenso daraus ableiten. Die angeblich „wirtschaftlichen“
Sanierungskonzepte bis ca. 60 % berücksichtigen nur Maßnahmen, die
auf die einfacher zu sanierenden Bau- und Anlagenteile Rücksicht nehmen.
Wie in Abbildung 3 ersichtlich, kann durch eine „Standardsanierung“
(Dämmung der Außenwand und Fensteraustausch) bereits eine repräsentative
Reduktion des Transmissionswärmeverlustes erreicht werden. Für darüber
hinaus gehende Verbesserungen bis ca. 80% Energieeinsparung muss jedoch ein
Systemwechsel im Sanierungskonzept stattfinden - Komfortlüftungsanlage
mit Wärmerückgewinnung, luftdichte Hülle, Lösungen zur Reduktion
von Wärmebrücken, etc. – substanzielle Konzepte sind meist kostenintensiv.
Für den Sprung von einer 80%igen auf eine 90%ige Verbesserung der Energieeffizienz
genügte in den Studien meist eine Verfeinerung oder Optimierung des neuen
Sanierungskonzeptes. Leider lässt sich dieser Trend noch nicht beliebig
fortsetzen - der Faktor 10 in der Sanierung bleibt noch immer eine große
Herausforderung!
Abbildung 3: Darstellung
des Anteils an den Transmissionswärmeverlusten der thermischen Hülle
durch unterschiedliche Bauteile
Gängige Praxis sind jedoch Einzelmaßnahmen - die vermeintlich „wirtschaftliche“ Sanierung. Die Vision der allumfassenden, ganzheitlichen Sanierung steht zwar an vorderster Stelle. Spätestens nach ersten Kostenschätzungen und Finanzierungsüberlegungen werden kostenintensive Maßnahmen gestrichen. „Kosmetik“-Renovierungen, die sichtbare oder leicht behebbare Schwachstellen berücksichtigen, greifen aber nur kurzfristig. Reduzierte Energiekosten und eine neu gefärbelte Fassade sind vorweisbare Ergebnisse, die sich „verkaufen“ lassen. Dass von der ursprünglich prognostizierten 80%igen Reduktion nur mehr 60-65% nach der Umsetzung und Fertigstellung bleiben, ist nebensächlich. Bauphysikalische Schäden durch mangelhafte Ausführungen oder nicht beseitigte Wärmebrücken werden oft erst nach Jahren sichtbar. Die Folgewirkungen können zurzeit noch nicht ermessen werden. Beeinträchtigungen der MieterInnen durch Schimmel, erneute Sanierungsmaßnahmen, ständige Beschwerdeführungen und letztendlich ein Pool an schwer vermietbaren Wohnungen sind die langfristige Folgeerscheinung. Halbherzige Sanierungen können keine Werterhaltung, schon gar nicht die angestrebte Wertsteigerung einer Immobilie darstellen.
Abbildung 4: Auskragende Decke über Durchgang
Abbildung 5: Thermografieaufnahme der Deckenuntersicht (Thermografie: Grazer Energieagentur)
Abbildung
6: Schematischer Schnitt durch die
auskragende Decke
Beispiel Dämmung von Deckenuntersichten: Das Foto präsentiert eine
„optisch schöne“ Deckenuntersicht, die durch das Aufbringen
der Dämmung erzielt wurde. Die Thermografieaufnahme zeigt aber „kalte“
Realität: auf die konsequente Dämmung der Stahlbetonunterzüge
wurde verzichtet – Es erhöht sich zwar grundsätzlich die Oberflächentemperatur
an der Rauminnenseite aber die ungedämmten Stahlbetonunterzüge wirken
wie „Kühlrippen“, die Bereiche mit nunmehr punktuell niedrigeren
Oberflächentemperaturen stellen langfristig potenzielle Kondensatpunkte
und somit Schimmelstellen dar.
Resümee und Ausblick
Nach Abschluss des Projektes kann auf folgende projektbezogene Ergebnisse zurückgeblickt
werden: Es wurden 40 großvolumige Objekte (mit einer gesamten Bruttogeschossfläche
von 90.000 m²) untersucht, deren EigentümerInnen an einer hochwertigen
Modernisierung interessiert waren. 18 ausgearbeitete Sanierungsstudien konnten
vor EntscheidungsträgerInnen und Bauherrn und -frauen präsentiert
werden. Mittlerweile ist die Anzahl der Umsetzungen auf 18 Objekte und 45.000
m² sanierter Fläche angewachsen –mit unterschiedlichem Projektstatus
– ein Großteil ist abgeschlossen und bietet bereits Monitoringdaten,
einige befinden sich noch in der Umsetzungs- und Bauphase oder in Planung und
Vorbereitung. Weitere Umsetzungen sind bereits in der Entscheidungsphase und
können in absehbarer Zukunft ebenfalls modernisiert werden
Die bis jetzt umgesetzten Objekte tragen in Summe durch die eine jährliche
Reduktion von 410.000 kg an CO2- Emissionen zum Klimaschutz bei.
Die Steigerung der Sanierungsrate ist ein Gebot der Stunde, nicht nur für
die Quantität – auch für die Qualität der Ausführung
müssen sich unsere Anstrengungen und Ziele noch steigern. Qualitätssicherung
in der Sanierung wird leider oft noch mit zusätzlichem Mehraufwand in der
Planung und Ausführung verbunden. Prognosen über potenzielle Energieeinsparungen
sind jedoch nur dann zielführend, wenn sie in der Realität nachgewiesen
werden können. In Österreich befindet sich zurzeit die prEN16001:2008(D)
„Energiemanagementsysteme und Anforderungen mit der Anleitung zur Anwendung“
in der Begutachtungsphase. Der weitere Fokus muss darauf gerichtet sein, hier
einerseits einen Standard für alle Schritte einer hochwertigen Modernisierung
zu etablieren und andererseits die Visionen über Abschluss der Planungsphase
hinaus auch in der Ausführung und im Gebäudebetrieb zu verwirklichen.
Dass das funktioniert, haben einige Umsetzungen im Rahmen der „ökosan“
- Modernisierungsinitiative bewiesen – weitere müssen folgen!
Abbildung
7: Fassadendetail BH Fürstenfeld
(LIG Steiermark), Hohensinn Architektur
Literatur
|
Projektkoordination und Servicestelle:

AEE - Institut für Nachhaltige Technologien
A- 8200 Gleisdorf, Feldweg 19
Tel. +43-3112 – 5886- 64, Fax DW 18
E-Mail: s.geier@aee.at
www.aee-intec.at


*) DI Sonja Geier ist Mitarbeiterin der AEE INTEC, Abteilung für Nachhaltige Gebäude. E-Mail: s.geier@aee.at [^]